Erneut stellten sich die Ergonomiepartner einer umfangreichen Qualifizierung. Auf der Agenda standen unter anderem auch die Bedeutung des Kopfgewichtes im Bezug auf die Seharbeit. Sind die ergonomischen Bedingungen kritisch,  wird der Kopf leicht oder stark nach vorn gebeugt. Nur so lässt es sich besser am Bildschirm lesen. Das bedeutet einen erheblichen Druck auf die Halswirbelsäule. Fühlbar wurde dies mit unserem „Kopfmodell Beethoven“. Allen wurde deutlich, wie wichtig unsere Aufklärungsarbeit ist, Bildschirmarbeitsplätze von Anfang an so einzurichten, dass der Körper in seiner Körperachse entspannt-dynamisch arbeiten kann.

Managementmethoden wurden erneut beleuchtet, die ein strukturiertes komplexes Beraten – vor allem von Betrieben – ermöglicht. Was vor der Auftragsklärung schwarz-auf-weiss festzuhalten ist, gelingt beispielsweise mit dem „Zielkreuz“. Der struktutierten Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen wurde wieder viel Zeit gewidmet. In einer Demonstration erlebten die Ergonomiepartner eine Gruppenmoderation zur Ermittlung psychischer Belastungen. So soll gewährleistet sein, dass die Anforderungen der 20 Jahre alten Bildschirmarbeitsverordnung auch im Ergonomiestudie der Partner vermittelt werden.

Was zur körperlichen, psychischen Gesundheit und zur Gesundheit der Augen zählt, wurde in der 4. Qualifikation umfassend erlernt und erlebt.